Nepal Reisebericht: Meine fantastische Reise nach Nepal

Nepal Reisebericht
Nepal Reisebericht: Schon der Anflug auf Kathmandu mit den majestätischen Himalaya-Gipfeln in der Ferne und den grünen Hügeln darunter war überwältigend! Ich war voller Spannung, was mich alles erwarten würde.

Erste Eindrücke

Der Empfang am Flughafen war äußerst herzlich. Übernachtet habe ich im Hotel Holy Himalaya: großes, sauberes Zimmer, vielfältiges Frühstück und eine perfekte Lage mitten in Thamel. Von Anfang an war MRT mein aktiver und humorvoller Guide, der keine Mühe scheute, meine Wünsche umzusetzen. Ein großes Dankeschön dafür!

Die ersten Eindrücke von Kathmandu: hupende Motorräder, unzählige kleine Tempel, bunt gekleidete Menschen, der „Kabelsalat“ (von MRT liebevoll „schwarze Spaghettis“ genannt) an jeder Kreuzung und die vielen kleinen Läden, ich war fast sprachlos!

Und dann die Pracht am Durbar Square! Trotz der immensen Schäden durch das Erdbeben 2015 sind fast alle Gebäude wieder aufgebaut. Ein Mittagessen mit typischen Momos in einem Rooftop-Restaurant brachte die nötige Erholung.

Kulturelle Highlights

Am zweiten Tag standen der Affentempel, die heilige Verbrennungsstätte Pashupatinath und die beeindruckende Boudhanath-Stupa auf dem Programm, kaum zu fassen, wie vielfältig diese Stadt ist!

Die Fahrt nach Bhaktapur im privaten Auto war nach den vielen „Local Buses“ ein wahrer Genuss. Bhaktapur mit seinem Durbar Square, den Newar-Tempeln, dem Töpfermarkt und dem Treiben beim „roten Frauenfest“ war ein weiterer Höhepunkt. Übernachtet habe ich im charmanten Shiva Guesthouse.

Natur und Spiritualität

Die Wanderung nach Nagarkot, bei der MRT extra den Weg durch Dörfer wählte, war ein Riesenspaß! Das Hotel View Point war toll, auch wenn das Wetter leider keinen Blick auf die Berge zuließ.

Das buddhistische Kloster in Namobuddha in herrlicher Lage war sehr interessant aber besser ohne Übernachtung. Der Besuch von Janakpur mit dem gewaltigen Janaki Mandir erfordert zwar eine lange Fahrt mit dem öffentlichen Bus, ist aber absolut lohnend! Die gemütlichen Abende an den Teichen mit MRT werde ich nie vergessen. Das Hotel Welcome liegt dafür sehr zentral. Verkehr, Gewusel und Lärm gehören einfach dazu, haha!

Sehr empfehlenswert: die Mithilani Ghar Gallery gleich beim Hotel mit einer großen Auswahl an Kunstwerken der Mithila-Malerei. Einfach toll!

Abenteuer im Dschungel

Schon für die Organisation des Bustickets hätte sich MRT einen Orden verdient, sooo anders als in Europa!

Die Fahrt nach Chitwan führt durch das grüne Flachland des Terai. Das schicke Hotel Landmark Forest Park ist der Wahnsinn, echter Luxus darf auch mal sein!

Das Dschungelprogramm mit Kanu- und Safari-Tour war beeindruckend: plötzlich ein Krokodil am Ufer oder ein Nashorn im Fluss – irre!

Trekking-Erlebnis

Nach langer Fahrt mit dem Tourist Bus holte mich mein Trekking-Guide Sanu in Dumre ab. Auch die Kommunikation zwischen Shiva im Büro und den Guides klappte perfekt!

Von oben in Bandipur konnte ich endlich die heiß ersehnten Himalaya-Berge sehen, ich war sprachlos und selig zugleich! Mein Spruch zu Sanu: „Pass auf, bald platze ich vor Begeisterung!“

Zwei schöne Touren durch die ländliche Umgebung von Bandipur, besonders das Dorf Ramkot, haben mich total begeistert.

Die anschließende Trekkingtour mit Sanu war etwas ganz Besonderes! Fünf Tagesetappen in herrlicher, hügeliger Landschaft, nicht schwierig, aber abwechslungsreich. Aufstiege meist über Steinstufen, bei Regen leider rutschig, trotz Vorsicht bin ich schlimm gestürzt und habe mir wohl die Rippen angebrochen. Oh je!

Die Übernachtungen in Teehäusern waren einfach, aber sauber. Lustig: wenn die Dusche an der Wand installiert ist und danach das ganze Bad unter Wasser steht aber mit Schlappen klappt’s!

Sanu war eine Perle als Bergführer: hilfsbereit, rücksichtsvoll, besorgte Bananen für mich als Diabetiker, servierte Abendessen, trug Gepäck und kümmerte sich rührend. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Tour mit ihm!

Nicht zu vergessen: POONHILL bei Sonnenaufgang – der absolute Höhepunkt! Eine ganze Kette von Gipfeln taucht aus den Wolken auf, einfach der Hammer!

Abschluss in Pokhara

Der Aufenthalt in Pokhara im schönen Hotel Lake Star war durch meine Schmerzen beeinträchtigt. Auch hier war Sanu zur Stelle, ging mit mir ins Krankenhaus, nach einer halben Stunde waren wir wieder draußen. Den See mit den Booten konnte ich trotzdem genießen.

Die gerade begonnene Revolution der Gen Z erlebte ich in Pokhara und später wieder in Kathmandu, wo sich der Kreis schloss.

Ich glaube, ich habe fast das ganze Leben in Nepal entdecken können, dank des großartigen Organisators Shiva und meiner beiden fantastischen Guides MRT und Sanu! 1000 Dank an Euch alle! Bis bald wieder!

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