Besteigung des Himlung Himal (7.126 m)

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Überblick

Distanz

ca. 160 Kilometer

Maximale Höhe

7.126 Meter

Dauer

31 Tage

Schwierigkeitsgrad

Grad D (sehr aktiv)

Beste Jahreszeit

Frühjahr (Apr-Mai), Herbst (Sep-Nov)

Erfahrung erforderlich

Erfahrene Trekker und Bergsteiger mit Höhen- und Gletschererfahrung

Tägliche Gehzeit

4-10 Stunden (Gipfeltag bis zu 16 Stunden)

Empfohlene körperliche Aktivitäten


Grad D (sehr aktiv)

• Langes, zügiges Wandern (mehrere Stunden täglich, mit Höhenmetern)
• Bergwandern mit Rucksack (8–12 kg)
• Trekking in großer Höhe (über 4.000 m)
• Treppensteigen / Stairmaster (intensiv)
• Joggen / Trailrunning (mittel bis intensiv)
• Skitouren oder Schneeschuhwandern
• Krafttraining (Beine & Rumpf)

Empfohlenes Fitnessniveau


Hoch

• Regelmäßiges Ausdauertraining (3–5x pro Woche)
• Gute Herz-Kreislauf-Fitness
• Erfahrung mit mehrtägigen Wanderungen von 6–8 h täglich
• Sicheres Gehen in unwegsamem Gelände
• Belastbarkeit auch unter Höhenbedingungen
• Grundkenntnisse im Umgang mit Steigeisen von Vorteil

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Besteigung des Himlung Himal (7.126 m)

Reisedetails

Distanz

ca. 160 Kilometer

Maximale Höhe

7.126 Meter

Dauer

31 Tage

Preis

Schwierigkeitsgrad

Grad D (sehr aktiv)

Beste Jahreszeit

Frühjahr (Apr-Mai), Herbst (Sep-Nov)

Erfahrung erforderlich

Erfahrene Trekker und Bergsteiger mit Höhen- und Gletschererfahrung

Tägliche Gehzeit

4-10 Stunden (Gipfeltag bis zu 16 Stunden)

Empfohlene körperliche Aktivitäten


Grad D (sehr aktiv)

• Langes, zügiges Wandern (mehrere Stunden täglich, mit Höhenmetern)
• Bergwandern mit Rucksack (8–12 kg)
• Trekking in großer Höhe (über 4.000 m)
• Treppensteigen / Stairmaster (intensiv)
• Joggen / Trailrunning (mittel bis intensiv)
• Skitouren oder Schneeschuhwandern
• Krafttraining (Beine & Rumpf)

Empfohlenes Fitnessniveau


Hoch

• Regelmäßiges Ausdauertraining (3–5x pro Woche)
• Gute Herz-Kreislauf-Fitness
• Erfahrung mit mehrtägigen Wanderungen von 6–8 h täglich
• Sicheres Gehen in unwegsamem Gelände
• Belastbarkeit auch unter Höhenbedingungen
• Grundkenntnisse im Umgang mit Steigeisen von Vorteil

Über diese Reise

Eine Himlung Himal Besteigung (7.126 m) zählt zu den attraktivsten Expeditionen für ambitionierte Alpinisten, die den Schritt von klassischen Trekkinggipfeln zu einem echten Siebentausender wagen möchten. Im abgelegenen Nar-Phu-Tal im Norden Nepals gelegen, erhebt sich der Gipfel nahe der tibetischen Grenze zwischen den mächtigen Gebirgsgruppen des Annapurna– und Manaslu-Massivs. Durch seine vergleichsweise moderate technische Schwierigkeit, eine hervorragend geeignete Akklimatisationsroute sowie eine bewährte Hochlagerstrategie gilt der Himlung Himal heute als einer der sichersten und erfolgreichsten 7.000-Meter-Gipfel im Himalaya.

Diese Expedition verbindet auf einzigartige Weise kulturelles Trekking mit anspruchsvollem Höhenbergsteigen. Bereits der Zustieg führt durch eine der ursprünglichsten Regionen Nepals. Alte tibetisch geprägte Bergdörfer, jahrhundertealte Klöster, weite Yak-Weiden und einsame Hochgebirgstäler schaffen eine eindrucksvolle Kulisse, lange bevor das eigentliche Expeditionsgelände beginnt. Schritt für Schritt verändert sich die Landschaft – von grünen Bergwäldern über alpine Hochweiden bis hin zu Moränen, Gletschern und der eisigen Hochgebirgswelt des Himlung Himal.

Der Gipfelanstieg erfolgt über mehrere sorgfältig aufgebaute Hochlager. Dank einer systematischen Akklimatisation, technischer Vorbereitung im Basislager und der Begleitung durch erfahrene Sherpas steigen die Erfolgschancen erheblich. Die Route verlangt Ausdauer, Disziplin und Erfahrung im Umgang mit Steigeisen, Seil und Gletscherterrain, stellt jedoch keine extrem schwierige Kletterei dar.

Mit seinem ausgewogenen Verhältnis aus Trekking, Expedition und Hochgebirgsabenteuer eignet sich der Himlung Himal hervorragend als Vorbereitung auf anspruchsvollere Expeditionen wie Cho Oyu, Manaslu oder Mount Everest. Gleichzeitig bietet der Gipfel eine außergewöhnliche Kombination aus landschaftlicher Schönheit, kultureller Vielfalt und alpiner Herausforderung, die ihn zu einem der lohnendsten Expeditionsziele Nepals macht.

Unterkunft & Verpflegung

Kathmandu

  • 3–4-Sterne-Hotel
  • Doppelzimmer mit eigenem Bad
  • Frühstück inklusive
  • Begrüßungs- und Abschiedsessen

Während des Trekkings

  • Gemütliche Tea Houses und Lodges
  • Doppel- oder Mehrbettzimmer
  • Gemeinschaftsbereiche mit traditioneller nepalesischer Gastfreundschaft

Basislager & Hochlager

  • Komfortable Expeditionszelte
  • Geräumiges Messezelt
  • Küchenzelt
  • Kommunikationszelt
  • Hochlagerzelte für den Gipfelaufstieg

Verpflegung

Während der gesamten Expedition legen wir großen Wert auf eine ausgewogene und energiereiche Ernährung. Im Basislager bereitet unser Küchenteam täglich frische Mahlzeiten zu, während in den Hochlagern speziell abgestimmte Expeditionsnahrung für die notwendige Energie sorgt.

Inklusive sind:

  • Frühstück in Kathmandu
  • Vollpension während des Trekkings
  • Vollverpflegung im Basislager
  • Expeditionsverpflegung in den Hochlagern
  • Kaffee, Tee und heiße Getränke während der Expedition
  • Frische lokale sowie internationale Küche im Basislager

Detaillierter Reiseverlauf

01

Ankunft in Kathmandu (1.350 m)

+

Nach Ihrer Ankunft am Tribhuvan International Airport werden Sie von unserem Expeditionsteam herzlich empfangen und zu Ihrem Hotel im Zentrum Kathmandus begleitet. Bereits während der Fahrt gewinnen Sie erste Eindrücke von Nepals faszinierender Hauptstadt, in der jahrhundertealte Tempel, lebendige Märkte und moderne Stadtviertel auf einzigartige Weise miteinander verschmelzen.

Nach dem Check-in bleibt Zeit, sich von der Anreise zu erholen oder die Umgebung Ihres Hotels individuell zu erkunden. Am Abend treffen Sie Ihre Expeditionsleitung sowie die übrigen Teilnehmer beim gemeinsamen Begrüßungstreffen. Hier erhalten Sie einen ersten Überblick über die bevorstehende Expedition, lernen Ihre Bergkameraden kennen und stimmen sich gemeinsam auf das Abenteuer im Himalaya ein.

02

Expeditionsbriefing und Ausrüstungscheck

+

Der heutige Tag dient der optimalen Vorbereitung auf die bevorstehende Expedition. Während eines ausführlichen Briefings erläutert Ihr Expeditionsleiter den gesamten Routenverlauf, die Akklimatisationsstrategie, den Aufbau der Hochlager sowie alle sicherheitsrelevanten Abläufe während des Gipfelversuchs.

Anschließend erfolgt eine sorgfältige Kontrolle Ihrer persönlichen Berg- und Kletterausrüstung. Fehlende Ausrüstungsgegenstände können problemlos in den zahlreichen Outdoor-Geschäften Kathmandus ergänzt oder ausgeliehen werden. Gleichzeitig werden alle Genehmigungen sowie organisatorischen Details für die Expedition abgeschlossen.

Am Nachmittag bleibt ausreichend Zeit für eigene Erkundungen. Besuchen Sie beispielsweise den lebhaften Stadtteil Thamel oder entspannen Sie sich im Hotel, bevor die Reise in die Bergwelt des Himalaya beginnt.

03

Kathmandu – Besisahar (850 m)

+

Nach einem frühen Frühstück verlassen Sie Kathmandu und beginnen die Fahrt in Richtung Annapurna-Region. Die Straße folgt zunächst dem Trisuli-Fluss und führt durch grüne Hügel, traditionelle Dörfer und ausgedehnte Terrassenfelder. Unterwegs erleben Sie das ländliche Nepal mit seinen kleinen Märkten, Reisfeldern und dem geschäftigen Alltag der Bevölkerung.

Mit zunehmender Entfernung von der Hauptstadt verändert sich die Landschaft kontinuierlich. Die ersten Gipfel des Himalaya erscheinen am Horizont und geben einen Vorgeschmack auf die gewaltige Bergwelt, die Sie in den kommenden Wochen begleiten wird.

Am Nachmittag erreichen Sie Besisahar, den Ausgangspunkt zahlreicher Himalaya-Trekkingrouten. Hier verbringen Sie Ihre erste Nacht außerhalb Kathmandus und bereiten sich auf die Fahrt in das abgelegene Nar-Phu-Tal vor.

04

Besisahar – Koto (2.600 m)

+

Heute setzen Sie Ihre Reise entlang der berühmten Annapurna-Runde fort. Die Straße windet sich tief hinein in die Bergwelt Zentralnepals und folgt dabei dem Marsyangdi-Fluss durch enge Täler, vorbei an tosenden Wasserfällen und steilen Felswänden.

Mit jedem Kilometer steigen Sie höher in die alpine Berglandschaft auf. Die dichten Wälder werden zunehmend von Kiefern- und Rhododendronwäldern abgelöst, während schneebedeckte Gipfel immer näher rücken.

Am Nachmittag erreichen Sie Koto, ein kleines Bergdorf am Eingang des geschützten Nar-Phu-Tals. Hier verlassen Sie die klassische Annapurna-Route und betreten eine der ursprünglichsten Regionen des Himalaya, die erst seit wenigen Jahren für internationale Besucher zugänglich ist.

05

Koto – Meta (3.560 m)

+

Heute beginnt das eigentliche Trekking. Nach der Kontrolle der Trekkinggenehmigungen führt der Weg entlang des rauschenden Nar Phu Khola tief in das abgelegene Nar-Phu-Tal hinein. Dichte Kiefernwälder, enge Schluchten und spektakuläre Felsformationen prägen den ersten Trekkingtag.

Mehrfach überqueren Sie Hängebrücken und folgen schmalen Pfaden entlang steiler Berghänge. Mit zunehmender Höhe öffnet sich die Landschaft allmählich und gibt den Blick auf die ersten schneebedeckten Gipfel frei.

Nach einem letzten Anstieg erreichen Sie das kleine Hochlanddorf Meta. Umgeben von weiten Hochweiden beginnt hier die eigentliche Höhenanpassung der Expedition. Die klare Bergluft und die Ruhe dieser abgelegenen Region vermitteln bereits einen ersten Eindruck vom Abenteuer, das vor Ihnen liegt.

06

Meta – Kyang (3.820 m)

+

Die heutige Etappe führt durch weite Hochgebirgstäler und offene Weidelandschaften, die seit Jahrhunderten von Yak-Hirten genutzt werden. Der Weg verläuft vergleichsweise sanft und ermöglicht Ihrem Körper eine kontinuierliche Anpassung an die zunehmende Höhe.

Unterwegs genießen Sie herrliche Ausblicke auf den Kang Guru sowie den markanten Pisang Peak. Kleine Steinhäuser, Gebetsmauern und traditionelle Hirtenunterkünfte erinnern daran, dass diese Region seit Generationen von tibetisch geprägten Berggemeinschaften bewohnt wird.

Am Nachmittag erreichen Sie das kleine Dorf Kyang, dessen ruhige Lage ideale Voraussetzungen für die weitere Akklimatisation bietet.

07

Kyang – Phu Gaon (4.080 m)

+

Heute führt der Weg weiter nordwärts entlang des Phu Khola. Die Landschaft wirkt zunehmend karger und ursprünglicher. Tiefe Schluchten wechseln sich mit weiten Hochplateaus ab, während alte Mani-Mauern, Chörten und Gebetsfahnen die tiefe buddhistische Tradition dieser Region widerspiegeln.

Am Nachmittag erreichen Sie das spektakulär gelegene Bergdorf Phu Gaon. Die jahrhundertealte Siedlung zählt zu den ursprünglichsten Dörfern Nepals und vermittelt einen authentischen Einblick in das Leben der tibetisch geprägten Bevölkerung. Die engen Gassen, traditionellen Steinhäuser und das eindrucksvolle Panorama machen Phu zu einem der kulturellen Höhepunkte der gesamten Expedition.

08

Akklimatisation in Phu Gaon

+

Um Ihrem Körper ausreichend Zeit zur Höhenanpassung zu geben, verbringen Sie einen zusätzlichen Tag in Phu. Am Morgen unternehmen Sie einen Rundgang durch das historische Dorf und erleben den traditionellen Alltag der Bewohner.

Anschließend besuchen Sie das bedeutende Tashi Lhakhang Kloster, das auf einem Hügel oberhalb des Dorfes liegt. Seit Jahrhunderten bildet dieses buddhistische Kloster das spirituelle Zentrum der Region und bietet zugleich beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.

Der restliche Tag dient der Erholung und weiteren Akklimatisation – ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Gipfelversuch.

09

Akklimatisationstour zum Gurusangbo (4.746 m)

+

Heute unternehmen Sie eine aussichtsreiche Akklimatisationstour auf den Gurusangbo. Der Aufstieg erfolgt bewusst in ruhigem Tempo und dient der weiteren Anpassung an die Höhe.

Mit jedem Höhenmeter eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf das Nar-Phu-Tal sowie auf den mächtigen Himlung Himal, dessen vergletscherter Gipfel nun erstmals in seiner ganzen Größe sichtbar wird. Nach einer ausgedehnten Rast auf dem Aussichtspunkt steigen Sie langsam zurück nach Phu Gaon ab.

Diese Tour verbessert nicht nur die Akklimatisation, sondern bietet zugleich hervorragende Fotomöglichkeiten in einer der einsamsten Regionen Nepals.

10

Phu – Himlung Basislager (4.820 m)

+

Heute beginnt der Übergang von der Trekking- zur eigentlichen Expeditionsphase. Der Weg führt durch das Pangri-Gletschertal, vorbei an Moränen, Geröllfeldern und den ersten Gletscherzungen des Himlung Himal.

Die Vegetation verschwindet zunehmend und macht einer beeindruckenden Hochgebirgslandschaft aus Fels, Eis und Schnee Platz. Nach einem stetigen Anstieg erreichen Sie schließlich das Himlung-Basislager auf 4.820 Metern.

In den kommenden Tagen wird dieses Lager zum Mittelpunkt der Expedition. Hier bereitet das Küchenteam täglich frische Mahlzeiten zu, während die Expeditionsleitung gemeinsam mit den Sherpas alle Vorbereitungen für den bevorstehenden Gipfelaufstieg trifft.

11

Himlung Basislager – Erholung & Techniktraining (4.820 m)

+

Nach den Trekkingtagen durch das Nar-Phu-Tal verbringen Sie den ersten vollständigen Tag im Himlung Basislager. Dieser Ruhetag dient keineswegs nur der Erholung, sondern bildet einen wichtigen Bestandteil der Akklimatisation und der technischen Vorbereitung auf die bevorstehenden Hochlager.

Gemeinsam mit Ihren Expeditionsleitern und Sherpas werden sämtliche Kletterausrüstungen kontrolliert und angepasst. Anschließend folgt ein ausführliches Training auf dem nahegelegenen Gletscher. Dabei wiederholen Sie den sicheren Umgang mit Steigeisen, Eispickel, Fixseilen, Jumar, Abseilgerät sowie die wichtigsten Rettungs- und Sicherungstechniken.

Während des Nachmittags bleibt Zeit zur Erholung, zur Flüssigkeitsaufnahme und zur weiteren Anpassung an die Höhe. Gleichzeitig beobachten die Expeditionsleiter kontinuierlich die Wetterentwicklung und bereiten die erste Akklimatisationsrotation vor.

12-15

Erste Rotation – Camp I (5.400 m)

+

Die nächsten Tage stehen ganz im Zeichen der ersten Akklimatisationsrotation. Gemeinsam mit Ihrem Sherpa-Team steigen Sie schrittweise über Moränenhänge und den unteren Pangri-Gletscher in Richtung Camp I auf. Das Gelände besteht überwiegend aus Geröll, Firnfeldern und sanft ansteigenden Gletscherflächen.

Während der Rotation wird Camp I eingerichtet und mehrfach erreicht. Je nach Wetterbedingungen verbringen Sie eine oder mehrere Nächte im Hochlager, bevor Sie wieder ins Basislager absteigen. Dieses bewährte Prinzip des “Climb High – Sleep Low” unterstützt den Körper optimal bei der Anpassung an die Höhe.

Neben der Akklimatisation dient diese Phase dazu, die Route kennenzulernen und den sicheren Umgang mit der Ausrüstung unter Expeditionsbedingungen zu vertiefen. Jeder Teilnehmer entwickelt dabei ein besseres Gefühl für das Gehen im vergletscherten Gelände und sammelt wertvolle Erfahrung für den späteren Gipfelaufstieg.

16-19

Zweite Rotation – Camp II (6.050 m)

+

Nach einer kurzen Erholungsphase im Basislager beginnt die zweite und entscheidende Akklimatisationsrotation. Die Route führt erneut über Camp I hinaus auf den oberen Pangri-Gletscher. Das Gelände wird nun deutlich alpiner und anspruchsvoller. Spaltenzonen, Firnfelder und längere Schneehänge prägen den Aufstieg.

Mit dem Erreichen von Camp II überschreiten Sie erstmals die Marke von 6.000 Metern. In dieser Höhe arbeitet der Körper deutlich langsamer, weshalb ein ruhiges Gehtempo und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme besonders wichtig sind. Die Übernachtungen im Hochlager verbessern die Höhenanpassung erheblich und schaffen die Grundlage für einen erfolgreichen Gipfelversuch.

Während dieser Tage beurteilt das Expeditionsteam fortlaufend Schneeverhältnisse, Wetterentwicklung und die körperliche Verfassung aller Teilnehmer. Gleichzeitig werden Fixseile kontrolliert und die weitere Gipfelstrategie vorbereitet.

20-21

Erholung & Vorbereitung auf den Gipfelversuch

+

Nach den erfolgreichen Rotationen kehren Sie ins Basislager zurück, wo sich Körper und Geist auf den bevorstehenden Gipfelaufstieg vorbereiten können. Diese Erholungsphase ist ein entscheidender Bestandteil jeder Himalaya-Expedition und erhöht die Erfolgschancen erheblich.

Während dieser Tage werden sämtliche Ausrüstungsgegenstände erneut kontrolliert. Sauerstoffsättigung, Wetterberichte und Schneeverhältnisse werden täglich ausgewertet. Gemeinsam mit Ihrem Expeditionsleiter legen Sie den optimalen Zeitpunkt für den Gipfelversuch fest.

Das Küchenteam sorgt weiterhin für energiereiche Mahlzeiten, während Sie sich ausreichend ausruhen und Kraft für den wichtigsten Abschnitt der Expedition sammeln. Die Spannung steigt, denn alle Vorbereitungen richten sich nun auf das bevorstehende Wetterfenster.

22-27

Gipfelphase – Himlung Himal (7.126 m)

+

Nach sorgfältiger Akklimatisation und mehreren erfolgreichen Rotationen beginnt schließlich der entscheidende Abschnitt der Expedition. Sobald die Wetterbedingungen stabil sind und das Expeditionsteam grünes Licht gibt, verlassen Sie das Basislager und steigen erneut über Camp I und Camp II in Richtung der oberen Hochlager auf.

Mit jedem Tag nimmt die Höhe zu, während die Landschaft immer beeindruckender wird. Weite Gletscherflächen, steile Firnhänge und schneebedeckte Grate bestimmen nun das Bild. Die Aufstiege erfolgen bewusst langsam und kontrolliert, um die körperliche Belastung in der dünnen Höhenluft möglichst gering zu halten. Jeder Schritt bringt Sie näher an das große Ziel – den Gipfel des Himlung Himal.

Der eigentliche Gipfeltag beginnt bereits weit vor Sonnenaufgang. Im Licht der Stirnlampen verlassen Sie das letzte Hochlager und folgen den bereits eingerichteten Fixseilen über gefrorene Schneefelder und Firnhänge. Mit zunehmender Höhe tauchen nach und nach die gewaltigen Gipfel des Himalaya aus der Dunkelheit auf. Während die ersten Sonnenstrahlen die Berge in goldenes Licht tauchen, eröffnet sich ein Panorama, das zu den beeindruckendsten des gesamten Himalaya zählt.

Nach mehreren Stunden konzentrierten Aufstiegs erreichen Sie schließlich den 7.126 Meter hohen Gipfel des Himlung Himal. Von hier reicht der Blick weit über die Annapurna-Kette, den Manaslu, den Kang Guru, den Annapurna II und die unendlichen Hochebenen Tibets. Dieser Moment ist der verdiente Lohn monatelanger Vorbereitung und vieler intensiver Expeditionstage.

Nach einer kurzen Gipfelrast beginnt der ebenso anspruchsvolle Abstieg entlang derselben Route zurück zu den Hochlagern und schließlich ins Basislager. Sicherheit steht dabei jederzeit an erster Stelle. Zusätzliche Reservetage innerhalb dieser Expeditionsphase gewährleisten die notwendige Flexibilität bei wechselnden Wetter- und Schneeverhältnissen.

28

Himlung Basislager – Phu Gaon (4.080 m)

+

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Expedition wird das Basislager abgebaut und der Rückweg durch das Pangri-Tal beginnt. Mit jedem Höhenmeter, den Sie verlieren, macht sich die dichtere Luft bemerkbar und das Gehen fällt zunehmend leichter. Die mächtigen Gletscher bleiben langsam hinter Ihnen zurück, während erneut Moränenlandschaften und alpine Hochweiden das Landschaftsbild prägen.

Am Nachmittag erreichen Sie das traditionsreiche Bergdorf Phu Gaon, das Ihnen nach den intensiven Tagen am Berg beinahe vertraut erscheint. Die Rückkehr in die bewohnte Welt vermittelt ein besonderes Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit. Gemeinsam mit Ihrem Team feiern Sie den erfolgreichen Abschluss der Expedition und lassen die vergangenen Wochen Revue passieren.

29

Phu Gaon – Meta (3.560 m)

+

Heute führt der Weg erneut durch die beeindruckenden Hochtäler des Nar-Phu-Gebiets. Vorbei an Yak-Weiden, Gebetsmauern und kleinen Siedlungen wandern Sie auf bekannten Pfaden zurück nach Meta. Die inzwischen deutlich niedrigere Höhe ermöglicht ein entspanntes Gehtempo, sodass genügend Zeit bleibt, die Landschaft noch einmal bewusst zu genießen.

Während des Abstiegs begleiten Sie eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegenden Berge. Gleichzeitig wird deutlich, wie vielfältig die Landschaft Nepals ist – von den eisigen Gletschern des Himlung Himal bis hin zu den offenen Hochweiden des Nar-Phu-Tals.

30

Meta – Koto – Rückfahrt nach Kathmandu

+

Nach dem Frühstück setzen Sie den letzten Trekkingabschnitt fort und steigen durch dichte Kiefernwälder sowie enge Schluchten zurück nach Koto ab. Hier endet das Trekking durch das abgelegene Nar-Phu-Tal und Sie treten die Rückfahrt nach Kathmandu an.

Während der Fahrt passieren Sie erneut die abwechslungsreichen Landschaften Zentralnepals. Die Rückkehr in die lebendige Hauptstadt bildet einen eindrucksvollen Kontrast zu den stillen Hochgebirgsregionen, die Sie in den vergangenen Wochen durchquert haben.

Nach dem Check-in im Hotel bleibt Zeit für eine heiße Dusche, einen entspannten Stadtbummel oder einfach zum Genießen des Komforts nach den intensiven Expeditionstagen.

31

Abschied und Heimreise

+

Heute heißt es Abschied nehmen von Nepal. Je nach Abflugzeit bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Spaziergang durch Kathmandu oder für den Kauf kleiner Souvenirs und Erinnerungsstücke.

Anschließend erfolgt der Transfer zum internationalen Flughafen. Mit unzähligen Eindrücken im Gepäck endet eine außergewöhnliche Reise, die weit mehr als eine klassische Bergbesteigung war. Die Expedition zum Himlung Himal verbindet anspruchsvolles Höhenbergsteigen mit der faszinierenden Kultur des Nar-Phu-Tals, spektakulären Landschaften und unvergesslichen Begegnungen im Herzen des Himalaya.

Der erfolgreiche Gipfelaufstieg auf 7.126 Meter markiert dabei nicht nur einen sportlichen Meilenstein, sondern auch eine persönliche Erfahrung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Im Preis inbegriffen

Organisation & Genehmigungen

  • Sämtliche Expeditionsorganisation
  • Himlung Himal Expedition Permit
  • Nar Phu Restricted Area Permit
  • Annapurna Conservation Area Permit (ACAP)
  • Trekkers’ Information Management System (TIMS)
  • Alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen

Unterkunft

  • 3 Übernachtungen im 3–4-Sterne-Hotel in Kathmandu (inkl. Frühstück)
  • Lodge-Unterkünfte während des Trekkings
  • Voll ausgestattetes Basislager
  • Hochlagerzelte während der Gipfelphase

Verpflegung

  • Frühstück in Kathmandu
  • Vollpension während des Trekkings
  • Vollverpflegung im Basislager
  • Hochwertige Expeditionsverpflegung in den Hochlagern
  • Tee, Kaffee und heißes Trinkwasser während der Expedition

Transport

  • Alle Flughafen-Transfers
  • Privatfahrzeug Kathmandu – Besisahar
  • Geländefahrzeug nach Koto
  • Rücktransport nach Kathmandu
  • Sämtliche Transporte der Expeditionsausrüstung

Expeditionsteam

  • Staatlich lizenzierter Expeditionsleiter
  • Erfahrene IFMGA-/NMA-zertifizierte Sherpa-Guides
  • Persönlicher Sherpa (1:1 Betreuung während der Gipfelphase)
  • Trekking Guide
  • Träger für Trekkinggepäck
  • Basislager-Küchenteam
  • Basislager-Manager
  • Alle Löhne, Versicherungen und Ausrüstung des Expeditionsteams

Basislager

  • Komfortable Schlafzelte
  • Geräumiges Speisezelt
  • Küchenzelt
  • Toilettenzelt
  • Solarbeleuchtung
  • Kommunikationsausrüstung
  • Satellitentelefon für Notfälle
  • Stromversorgung zum Laden elektronischer Geräte

Sicherheit

  • Wettervorhersagen während der Expedition
  • Medizinische Notfallausrüstung im Basislager
  • Sauerstoff für medizinische Notfälle
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Fixseile entlang der Normalroute
  • Gemeinschaftliche technische Kletterausrüstung

Nicht inbegriffen

  • Internationale Flüge
  • Nepal-Visum
  • Persönliche Reiseversicherung (inkl. Hubschrauberrettung bis 7.500 m)
  • Persönliche Kletterausrüstung
  • Trinkgelder für Guides und Sherpas
  • Mittag- und Abendessen in Kathmandu
  • Alkoholische Getränke
  • Softdrinks und Flaschengetränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Waschservice
  • WLAN außerhalb Kathmandus
  • Zusätzliche Hotelübernachtungen bei Flugverspätungen
  • Kosten aufgrund höherer Gewalt (Wetter, Naturkatastrophen, politische Ereignisse)
  • Persönliche Medikamente

Getriebe und Ausrüstung

Bekleidung

  • Daunenjacke (-25 °C)
  • Hardshelljacke
  • Hardshellhose
  • Daunenhose
  • Softshellhose
  • Fleecejacke
  • Thermounterwäsche
  • Trekkingshirts
  • Warme Mütze
  • Sonnenhut
  • Buff oder Halstuch
  • Dünne Handschuhe
  • Warme Daunenhandschuhe
  • Gamaschen

Schuhe

  • Hochgebirgsbergschuhe (steigeisenfest)
  • Trekkingschuhe
  • Hüttenschuhe
  • Camp-Schuhe
  • Warme Expeditionssocken
  • Trekkingsocken

Kletterausrüstung

  • Steigeisen
  • Klettergurt
  • Eispickel
  • Helm
  • Jumar
  • Abseilgerät
  • Karabiner
  • Prusikschlingen
  • Bandschlingen
  • Trekkingstöcke

Schlafausrüstung

  • Schlafsack (-30 °C Komfort)
  • Isomatte (optional)
  • Reisekissen

Elektronik

  • Stirnlampe
  • Ersatzbatterien
  • Powerbank
  • Kamera
  • Ladegeräte
  • Universaladapter

Persönliche Gegenstände

  • Sonnencreme SPF 50+
  • Lippenbalsam
  • Sonnenbrille Kategorie 4
  • Trinkflaschen (2 Liter)
  • Thermosflasche
  • Toilettenartikel
  • Reisehandtuch
  • Persönliche Medikamente

Karte & Route

Preistabelle

Der unten angegebene Preis gilt pro Person und ist ein Richtpreis basierend auf der Gruppengröße für die in diesem Reiseangebot genannten Leistungen. Für weitere Reisende als die angegebene Gruppengröße wird ein Aufpreis von 30 % erhoben.

Unterkunft ↓ / Reisende →

2 Reisende

4 Reisende

8 Reisende

Standard

Standard → 3-Sterne-Unterkunft *

Bitte beachten Sie: Die Kosten der Reise hängen von der individuellen Gestaltung und Änderung der Reiseleistungen ab. Die Kosten für internationale Flüge sind nicht im Angebotspreis enthalten.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie technisch anspruchsvoll ist der Himlung Himal im Vergleich zu anderen Bergen?+

Der Himlung Himal (7.126 m) gilt als einer der technisch moderateren Siebentausender im Himalaya. Die Route führt überwiegend über sanft bis mittelsteil ansteigende Schnee-, Firn- und Gletscherflächen. Es gibt keine extremen Steilwand- oder Felsklettereien. Dennoch handelt es sich um eine anspruchsvolle Hochgebirgsexpedition (Grad D), bei der das Gehen mit Steigeisen, der Umgang mit Fixseilen, Jumar und Abseilgerät im Gletschergelände vorausgesetzt werden.

Wie fit muss ich für die Himlung Himal Expedition sein?+

Eine ausgezeichnete Ausdauer und mentale Stärke sind entscheidend. Die Tagesetappen beim Zustieg dauern 4 bis 10 Stunden, während der Gipfeltag bis zu 16 Stunden extremer körperlicher Belastung mit sich bringt. Ein gezieltes Ausdauer- und Kraftausdauertraining (z. B. langes Bergwandern mit schwerem Rucksack, Laufen, Intervalltraining) mindestens 4–6 Monate vor Abreise wird dringend empfohlen.

Wie ist die Akklimatisationsstrategie aufgebaut?+

Ihre Sicherheit und Ihr Gipfelerfolg basieren auf dem bewährten Prinzip „Climb high, sleep low“:

  • Stufenweiser Zustieg: Langsamer Aufstieg durch das Nar-Phu-Tal mit zwei Ruhetagen in Phu Gaon (4.080 m) inklusive einer Akklimatisationstour auf den Gurusangbo (4.746 m).

  • Zwei Rotationsphasen: Mehrfaches Aufsteigen und Übernachten in den Hochlagern (Camp I auf 5.400 m und Camp II auf 6.050 m) vor dem eigentlichen Gipfelversuch.

  • Reservetage: Im Ablauf sind mehrere Puffertage im Himlung Basislager und in der Gipfelphase integriert, um flexibel auf Wetterumschwünge reagieren zu können.

Wann ist die beste Jahreszeit für die Himlung Himal Besteigung?+
  • Frühjahr (April–Mai): Stabile Wetterlagen, angenehm ansteigende Temperaturen und meist sehr gute Schneeverhältnisse auf der Route.

  • Herbst (September–November): Die beliebteste Saison. Nach dem Sommermonsun ist die Luft besonders klar, was für hervorragende Sichtverhältnisse und stabile Hochdruckwetterlagen sorgt.

Welche Ausrüstung muss ich selbst mitbringen?+

Sie sind für Ihre persönliche Bekleidung und Kletterausrüstung verantwortlich. Dazu gehören unter anderem:

  • Schuhe & Bekleidung: Steigeisenfeste Hochgebirgsstiefel, Daunenjacke (bis -25 °C), Daunenhose, Expeditionsschlafsack (Komfortbereich bis -30 °C).

  • Kletterausrüstung: Steigeisen, Eispickel, Klettergurt, Helm, Jumar, Abseilgerät, Karabiner und Bandschlingen.

  • Sonstiges: Kategorie-4-Sonnenbrille, Stirnlampe, Thermosflaschen.

Eine detaillierte Packliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen. Fehlende Teile können vor Ort in Kathmandu gekauft oder geliehen werden.

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