Gesundheit

Mangels Hygienischer Verhältnisse liegt das Krankheitsrisiko in Nepal weit höher als im Westen, was sich jedoch in den letzten Jahren zunehmend verbessert hat. Um Krankheiten zu vermeiden sollten ein paar Grundsätze beachtet werden.

Bei Wasser sollte man vorsichtig sein. Trinken von Leitungswasser und Wasser aus Brunnen sind ein absolutes Tabu. Salate werden meist mit Leitungs- und Brunnenwasser gewaschen, also auch hierbei vorsichtig sein.

Durchfall- und Darmerkrankungen:

Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keinesfalls Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte (und möglichst kohlensäurehaltige) Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Trinkwasser aus den ACAP Filteranlagen entlang des Annapurna Treks gilt allgemein als sicher. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

Wenn Sie diese einfachen Grundregeln beachten, werden Sie mit Sicherheit von den meisten Erkrankungen verschont bleiben. Weitere Informationen erhalten sie auch beim ihrem Gesundheitsamt bzw. Tropeninstitut.

Impfungen:

Obwohl für die Einreise in Nepal keine Impflicht besteht, währen einige Impfungen anzuraten.

  • Malaria
    Eine Malaria- Prophylaxe ist nur dann angebracht wenn Sie eine Reise in die Terai- Region planen, z.B. Chitwan oder Lumbini (Geburtsort Buddhas). Zur Vorbeugung gibt es Medikamente, die einmal pro Woche eingenommen werden müssen. Die Einnahme muss eine Woche vorher begonnen werden und nach verlassen des Malariagebietes noch 2 Wochen fortgesetzt werden. Für Kathmandu, Pokhara und bei Trekking-Touren benötigen sie keinen Malaria Schutz.
  • Tetanus
    Für Tetanus sollte auf jedenfalls ein Schutz bestehen, da schon die kleinste Verletzung diese Erkrankung hervorrufen kann. Im Impfausweis kann man nachschauen ob noch ein Schutz besteht, wenn nicht ist eine Auffrischung nötig, die dann weitere 10 Jahre vorhält.

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